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Welche „Früchte“ bringen wir als „Menschheitsfamilie“ hervor? Verstehen wir uns überhaupt als eine solche? Diese Frage bedarf als erstes einer Antwort. Denn von ihr hängt alles weitere ab.

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Alle spirituelle Entwicklung fängt damit an, dass ich vor meiner eigenen Haustür kehre. Die Projektion eigener Unzulänglichkeiten und Unvollkommenheiten auf andere Menschen ist im höchsten Maße kontraproduktiv.
Sobald ich hingegen anfange, auf mich selbst zu schauen, mein eigenes Verhalten zu beachten, stelle ich unweigerlich fest, wie weit ich hinter meinen eigenen Idealen zurückbleibe.
Eine solche Feststellung hat nichts mit Selbstverurteilung zu tun; sie ist einfach nur das Ergebnis einer nüchternen Sichtung meiner je aktuellen Situation.

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Als Goethe am 22. März 1932 im Sterben lag, sollen seine letzten Worte gewesen sein: „Mehr Licht!“. In diesen auf die größte Lichtfülle des Jahres zustrebenden Tagen liegt es nahe, sich über die Wirkungen des Lichts im kosmischen Gefüge Gedanken zu machen. Sie sind so vielfältig und zahlreich, dass es eine Ewigkeit bräuchte, wollte man sie aufzählen und beschreiben! Das gilt selbst dann, wenn nur der Einfluss des Lichts auf den Menschen Gegenstand der Betrachtung wäre. Eine aufschlussreiche Zusammenfassung findet sich unter: https://auge-online.de/wissenswertes/bedeutung_des_lichtes

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Wie entsteht das Bedürfnis, sich zur Schau zu stellen? Es entwickelt sich aus dem Schmerz, nicht gesehen und geachtet zu werden als wer immer ich bin. Insofern ist es ein sekundäres Bedürfnis. Das primäre Verlangen richtet sich auf die Sättigung von Hunger und Durst, auf Wärmung durch Hautkontakt, auf Harmonisierung durch stimmlichen Wohlklang, auf Befriedung durch freundliche Aufmerksamkeit, Beachtung, Gesehenwerden. Wo dieses primäre Verlangen von Seiten der ersten Bezugspersonen enttäuscht wird, sucht es aus schierem Überlebensdrang Mittel und Wege, gestillt zu werden – und ist dabei äußerst erfindungsreich!

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