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„Vor der Begegnung mit Jesus war Petrus selbstzufrieden; er hatte Vertrauen in seine Hilfsmittel, er war sich seines Wertes bewusst; seine natürliche Autorität drängte sich seinen Gefährten auf.
Aber der Vorübergang des Herrn hat ihn all seiner Eigenliebe entblößt. Von der ersten Begegnung an hat ihn der Herr aus seiner natürlichen Behaglichkeit herausgerissen. Das Reich Gottes öffnet sich nur den Armen! Petrus hat das ohne Zaudern begriffen. Die beste Vorbereitung für sein Apostolat und für seine Würde als oberster Leiter der Kirche war die Enthüllung seiner völligen Unfähigkeit, seiner Schwäche von Grund auf. Das ging so weit, dass der arme Petrus, der für gewöhnlich so ungestüm, so selbstsicher und eilig war, Verantwortungen und Initiativen auf sich zu nehmen, den Herrn zu bitten begann: Er möge von ihm fortgehen. Er möge ihn verlassen und ihm nicht seine unerträgliche Gegenwart auferlegen. ‚Geh weg von mir, denn ich bin ein sündiger Mensch‘ (Lk 5,8)“ (Louis Evely).

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Wie können wir uns angesichts des trüben Dauerregenwetters, das alle Heiterkeit verdunkelt, als Söhne und Töchter des Lichtes fühlen und erkennen, wie als solche leben und wirken?

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Ein Zauberwort der derzeitigen Krise lautet: „Hygiene“. Vermutlich haben sich schon viele Menschen aufgrund übertriebener Hygienemaßnahmen Haut- und Atemwegserkrankungen eingefangen. Weggefegt scheint alle alte Volksweisheit, die Dreck in kleinen Dosen sogar eine krankheitsvorbeugende Wirkung zuspricht. Am liebsten wäre wohl den selbsternannten Top-Hygienikern, wir würden uns „steriliiert“ in sterilen Räumen bewegen, ohne Kontakt miteinander, mit Handschuhen und Gesichtsmasken – und mehrfach geimpft natürlich…
Wie sagte doch der Pandemietreiber Spahn: „Wie impfen uns in die Freiheit zurück“!

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