85

Während die Menschen jüdischen Glaubens heute, am 7. September 2021, „das Haupt des Jahres 5782“ - ihr Neujahr - feiern und יהוה ICHBINDA als ihren allerhabenen König preisen, lässt die katholische Kirche in ihrer Tageslesung vom Dienstag der 23. Woche im Jahreskreis (Kol 2, 6-15) ausgerechnet Folgendes vortragen:

Read More

83

Priesterliches Yoga besteht darin, dass jeder Vollzug des Lebens in völliger Geistesklarheit, Wachheit und Achtsamkeit getan wird – in liebevoller Präsenz eben.
Dabei fängt die Zeit an, sich zu dehnen und zu verlangsamen. Um das zu fördern, ist es wichtig, alles Tun zu verlangsamen und alles Lassen zu beschleunigen.
Nur so kann uns auch der notwendige spirituelle Reset gelingen, nur so können wir zu einem Neuanfang kommen und erkennen, dass das pneuma tou theou allen Menschen von Anfang an mitgegeben, ja, dass sie Teil des ruach יהוה, „seines“ Ausatems, sind.

Read More

82

Der erste Federweiße im Supermarkt ist eines der untrüglichen Zeichen, dass der Herbst mit seinen ganz eigenen Sinneseindrücken und -genüssen naht.

Read More

81

In jedem Menschen wohnt G’tt. In Jesus dem Christus, dem Gesalbten, dem Messias, dem Heiligen G’ttes wollte יהוה ICHBINDA „mit seiner ganzen Fülle wohnen“. Und G’tt wollte es so, „um durch ihn alles zu versöhnen“. Im Brief an die Gemeinde zu Kolossä (Kol 1, 15-20), aus dem an diesem Freitag der 22. Woche im Jahreskreis B/1 gelesen wird, schreibt sein Verfasser geradezu hymnisch von dieser mystischen Dimension des christlichen Glaubens.

Read More

80

„Vor der Begegnung mit Jesus war Petrus selbstzufrieden; er hatte Vertrauen in seine Hilfsmittel, er war sich seines Wertes bewusst; seine natürliche Autorität drängte sich seinen Gefährten auf.
Aber der Vorübergang des Herrn hat ihn all seiner Eigenliebe entblößt. Von der ersten Begegnung an hat ihn der Herr aus seiner natürlichen Behaglichkeit herausgerissen. Das Reich Gottes öffnet sich nur den Armen! Petrus hat das ohne Zaudern begriffen. Die beste Vorbereitung für sein Apostolat und für seine Würde als oberster Leiter der Kirche war die Enthüllung seiner völligen Unfähigkeit, seiner Schwäche von Grund auf. Das ging so weit, dass der arme Petrus, der für gewöhnlich so ungestüm, so selbstsicher und eilig war, Verantwortungen und Initiativen auf sich zu nehmen, den Herrn zu bitten begann: Er möge von ihm fortgehen. Er möge ihn verlassen und ihm nicht seine unerträgliche Gegenwart auferlegen. ‚Geh weg von mir, denn ich bin ein sündiger Mensch‘ (Lk 5,8)“ (Louis Evely).

Read More