246

In Maleachi 3,10 lesen wir: „Bringt mir den Zehnten ganz in mein Kornhaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hierin, spricht יהוה Zebaoth, ob ich euch nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle“.

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245

Die Vergöttlichung des Menschen ist Urprogramm des Christentums, das „Homo-Deus-Programm“ des modischen Transhumanismus dagegen ein biotechnokratischer Abklatsch! „Gott ist Mensch geworden, damit der Mensch Gott werde“, schreibt schon der hl. Kirchenvater Augustinus noch vor der ersten Jahrtausendhälfte!

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243

Mit dem Tod der englischen Queen Elisabeth II. am 8. September, als ich den Eintrag # 242 verfasst habe, ist tatsächlich eine „Gestalt dieser Welt“ vergangen. Womöglich besitzt er eine Symbolhaftigkeit, die wir noch gar nicht realisieren können.

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242

Paulus schreibt in seinem ersten Brief an die neu gegründete Gemeinde in Korinth (1 Kor 7, 31) schreibt Paulus: „…die Gestalt dieser Welt vergeht.“ Das erleben wir zur Zeit physisch und psychisch, mental und spirituell. Und nur „wir“ Christen wissen, dass das Neue, das aus dem Vergehen entsteht, von G’tt kommt und sich ganz יהוה verdankt. Deshalb tun wir auch nichts, was nur das Bisherige stärkt; sondern wir lassen es freudig los. Denn was kommt, kann nur besser sein als das, was vergeht – sofern es in Liebender Präsenz willkommen geheißen wird.

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241

Bereits in seiner Kritik der reinen Vernunft (1881 bzw. 1787) schreibt Immanuel Kant: „Alles Interesse meiner Vernunft (das spekulative sowohl, als das praktische) vereinigt sich in folgenden drei Fragen: 1. Was kann ich wissen? 2. Was soll ich tun? 3. Was darf ich hoffen?“ Die Frage, was „ich“ tun solle, d.h. die Suche nach der mir als vernunftbegabtem Menschen angemessenen Moral, erklärt er damit zu einer philosophischen Grundfrage.
In allen schriftlichen Überlieferungen, die wir besitzen – gleich welcher Denkrichtung – spielt sie in der Tat eine herausragende Rolle. Die inzwischen mehr und zum Teil weit mehr als 2000 Jahre alten biblischen Texte beispielsweise sind grundlegend geworden für die Gestaltung und Gestalt unserer abendländischen Kultur und Zivilisation. Ihre durchgängige Bezugsgröße ist weniger die menschliche Vernunft als vielmehr der jüdische G’tt: יהוה omnipräsent, omnipotent, allwissend…

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