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Wie können wir uns angesichts des trüben Dauerregenwetters, das alle Heiterkeit verdunkelt, als Söhne und Töchter des Lichtes fühlen und erkennen, wie als solche leben und wirken?

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Ein Zauberwort der derzeitigen Krise lautet: „Hygiene“. Vermutlich haben sich schon viele Menschen aufgrund übertriebener Hygienemaßnahmen Haut- und Atemwegserkrankungen eingefangen. Weggefegt scheint alle alte Volksweisheit, die Dreck in kleinen Dosen sogar eine krankheitsvorbeugende Wirkung zuspricht. Am liebsten wäre wohl den selbsternannten Top-Hygienikern, wir würden uns „steriliiert“ in sterilen Räumen bewegen, ohne Kontakt miteinander, mit Handschuhen und Gesichtsmasken – und mehrfach geimpft natürlich…
Wie sagte doch der Pandemietreiber Spahn: „Wie impfen uns in die Freiheit zurück“!

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Alles fängt in dem an, was ohne Anfang ist: im gestaltlosen Uranfänglichen. Von ihm geht alles Seiende aus und zu ihm kehrt es zurück. Wir symbolisieren es als liegende Acht, dem sog. Unendlichkeitszeichen.

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Erschöpft von der Hitze und den Unwettern des Sommers lehnt sich nun alles zurück und rastet. Das Feuer der Sonne hat wieder vieles reifen und bräunen lassen, aber auch viel Leben verbrannt, und die Regenfälle haben vieles gewässert, in ihren Fluten ist aber auch vieles und sind viele ertrunken.
Der Tod hat Ernte gehalten und verschont selbst die Großen nicht.
Die Geister der Toten sind am 15. August erwacht und treiben sich herum, hungrig nach Leben. Wenn wir ihnen die Ehre geben, beruhigen sie sich. Ich zünde ihnen jeden Tag eine Kerze an, und meine Obstschalen sind für sie gefüllt. Wenn sie übermorgen wieder in ihre Welt zurückkehren, wird alles gut sein. Bis dahin mach‘ ich es wie das jüngste Geißlein und verstecke mich im Uhrkasten.

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