222

Es ist die Ehre und der Ruhm Israels, in liebevoller Präsenz EINS sein zu können und zu dürfen mit יהוה.

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221

Heute, am 1. Juli, ist mein Primiztag, und ich denke voll Dankbarkeit an die mir geschenkten Jahre als Priester, die zweifellos einen ungewöhnlichen Verlauf genommen haben. Auf den gewundenen Pfaden meines Lebens – „krummen Zeilen“ – schreibt „mein“ יהוה doch gerade und führt mich immer weiter, immer tiefer in sich hinein. Darüber kann ich nur anbetend staunen, denn wahrlich: ich bin nicht würdig, dass DU eingehst unter mein Dach! Aber du sprichst einmal mehr dein heilendes Wort. Und so wird meine Seele wieder gesund.
Im heutigen Tagesevangelium steht der denkwürdige Satz, den Jesus zu Matthäus sagte, als der am Zoll saß: „Folge mir nach“ (Mt 9,9). Und ja, ich bin bereit, meine Nachfolge zu erneuern. Im 33. Jahr meines priesterlichen Lebens…

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220

„Was ist das für ein Mensch?“ oder auch „Was sind das für Menschen?“ mag manch eine/r sich fragen, wenn er oder sie Leuten begegnet, die sich ungewohnt oder auffällig verhalten – gleich in welcher Richtung, ob positiv oder negativ, ob despektierlich oder „respektierlich“, ob skandalös oder beispielhaft vorbildlich, ob human oder inhuman…

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219

Was ist eine „gesunde Lehre“?
Eine, deren Befolgung den Menschen von Herzen zufrieden macht.
Und was ist „Herzenszufriedenheit“?
Ein dauerhaftes inneres Erleben von Gestilltsein, ansatzweise vergleichbar dem, was ein Säugling erlebt und ausstrahlt, der an der Brust der Mutter gesaugt hat und nun wohlgesättigt mit einem feinen Lächeln einschläft.

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Der Kehrvers zum Antwortpsalm des heutigen Sonntags (13. Sonntag i. Jahreskreis, Lesejahr C) lautet: „Du, HERR, bist mein Erbteil, mein ganzes Glück bist du allein“. Geringfügig abgewandelt entstammt er wie die Psalmverse, mit denen die Gemeinde auf die erste gottesdienstliche Lesung (1 Kön 19, 16a.19-21) antwortet, dem Psalm 16.

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