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Was bleibt von der Religion übrig, die gerade in die virtuelle Beliebigkeit abgedrängt wird? Ihre Gestalt, in der sie sich über Jahrhunderte, ja Jahrtausende materialisiert hat, vergeht in einem atemberaubenden Tempo – und kaum jemand realisiert es.

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Freunden wir uns mit der Stille an! Sie lässt uns mit der Zeit alles auf neue Weise wahrnehmen, weil unsere Sinne, sowohl die nach außen wie die nach innen gerichteten, durch sie gereinigt werden. In der Stille werden unsere seelisch-emotionalen Tiefenschichten angerührt und öffnen sich der geheimnisvoll-personalen Präsenz, die wir „Gott“ - יהוה ICHBINDA - nennen können. Sie ist wahre LIEBE. Sie ist echte POTENZ.

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Das Leben in konzentrierter Achtsamkeit bewirkt eine erhöhte Sensibilität dafür, wie anstrengend Ablenkung und Zerstreuung sein können, wieviel Energie es kostet, ständig neue Sinnesreize, Daten und Informationen zu verarbeiten. Setzen wir uns einer länger anhaltenden Überreizung gleich welcher Art aus, geraten wir aus dem inneren Gleichgewicht und sind nicht mehr zentriert. Wir verlieren den Kontakt zu unserer Mitte, zu dem, was wir auch als unsere „Seele“, als unser „Innerstes“ bezeichnen können.

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„Glauben“ metareligiös verstanden heißt VERTRAUEN – nicht in menschliche Machthaber und ihre Machenschaften, ihre Propaganda, ihre Herrschaftsinstrumente („Pieks“), sondern in das, was der hebräische Eigenname des jüdischen Gottes besagt: ICH BIN DA – liebevolles personales GegenwärtigSein. Worauf sollten wir denn sonst noch vertrauen in dieser aus den Fugen geratenen coronärrischen Welt?

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