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Mein Präsenzdienst schließt alle ein, die Nahen und die Fernen, die Geimpften und die Ungeimpften, allen widme ich mein liebevoll-freundliches GegenwärtigSein!

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Der Patron Europas, Benedikt von Nursia, legt in seiner berühmten Mönchsregel, die er vor ca. 1500 Jahren verfasst hat, den Mönchen seines Ordens im 43. Kapitel nahe, sie sollten „dem Gottesdienst nichts vorziehen“: „nihil operi Dei praeponatur“.

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Wer die meiste (Befehls-)Gewalt in der Hand hat – Polizeigewalt und militärische Gewalt im Sinne von Waffengewalt und Tötungspotential – wird den Genuss seiner Macht über die, deren „er“ sich bemächtigt hat, um jeden Preis aufrechterhalten wollen.
„Er“ oder „sie“ oder die „herrschende Clique“ wird die Machtposition und ihre Ausübung entweder in diktatorischer Weise überhaupt nicht rechtfertigen oder aber letztlich beliebige Gründe zur Rechtfertigung anführen. Solange die medial manipulierten und verängstigten Untertanen diese glauben, wird das Machtgefüge erhalten bleiben.
Jahrhundertelang haben die Herrschenden die christliche Religion missbraucht, um ihre Macht zu exerzieren und zu festigen. Heute, da die Religionen immer weniger zu sagen haben, benutzen die Herrschenden „die Wissenschaft“ als Rechtfertigung für ihre Machtinteressen.
Kritikunfähige und anpassungswillige sog. Wissenschaftler beraten sie dabei und verraten damit genauso die Wissenschaft wie einst Kleriker ihre Religion verraten haben bzw. es sogar immer noch tun. Besonders verdreht erscheint es, wenn unter den gegenwärtigen Bedingungen Kirchenmänner und –frauen sich einmal mehr „der Politik“ unterwerfen und zu Steigbügelhaltern einer dogmatistischen und dialogunfähigen Wissenschaft machen.

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Manche Ereignisse – wie das unerwartete Sterben lieber Menschen - reißen uns mit wie eine tosende Flutwelle.

Wir verlieren den Boden unter den Füßen, taumeln orientierungslos dahin und sind in unsrer Ohnmacht kaum noch damit beschäftigt,
das unmittelbar Lebensnotwendige zu sichern und zu tun:
atmen, schlafen, heizen, essen, trinken.

Einstweilen blühen unerschrocken Orchidee und Weihnachtskaktus
und stellen sich der Flut entgegen:
ihre zarten reinen Blüten brechen jede Welle
und besänftigen den nichtigen Aufruhr der Seele.

Nothing happens.
Stille Nacht umfängt mich, die Nacht der Großen Verwandlung, Ende und Anfang zugleich.

Immer während.

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O Du Ahnungsloser! Du bildest dir ein, dein Leben in der Hand zu haben und Herr zu sein über alles, was ist und lebt. Nichts hast du, nichts bist du! Ein Häufchen Asche, Würmerfraß! Die Welt, in der du Herr spielen kannst, ist eine tote Welt, eine mechanische, eine technische. Leben findest du in ihr nicht, nur Dinge aus dem Stoff der Erde, die du nicht gemacht hast und die vor dir da war. Du wähnst, du könntest das Leben von acht Milliarden Menschen beherrschen und versuchst es mit aller Gewalt. Aber das kannst du nicht – nicht heute und nicht morgen. Nie! Du kannst es töten, so wie du es unzählige Male schon getan hast in deiner Geschichte. Beherrschen kannst du es nicht.
Solange etwas lebendig ist, wird das Leben in ihm sich nach dem ausstrecken und suchen, was es nährt und mehrt. Und sicher nicht nach dem, was es einschränkt und unterdrückt und missbraucht und vergiftet und kränkt. Herrschaft ist gewaltgestützter Missbrauch von Leben. Beim sexuellen Missbrauch ist es uns endlich ansatzweise aufgegangen, aber der Missbrauch der Menschenleben erstreckt sich noch auf viel mehr Bereiche. Wir erleben es doch: unter einer gewaltsam oder auch manipulativ sich durchsetzenden Herrschaft verkümmert das Leben und erstirbt. Gleich wie wir beherrscht werden und uns beherrschen lassen – unser und aller Leben gedeiht nur in Freiheit.
Lass das Beherrschenwollen bleiben! Solange du meinst, herrschen und bestimmen und dominieren zu müssen, wirst auch du unfrei sein. Erst wenn du es sein lässt, bist du frei. Und lebst auf zusammen mit allen Freien!

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