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„Bleiben Sie gesund!“ Diese Mischung aus Wunsch und Forderung hören wir heutzutage allenthalben. Gesundheit ist aber nicht machbar. Wir können zwar einiges beitragen, damit wir uns gesund erhalten: eine vernünftige, maßvolle Lebensführung, die Bemühung um seelische Ausgeglichenheit, eine Kultur der Geistesgegenwärtigkeit in allem Tun und Lassen. Eine hundertprozentige Sicherheit wird es jedoch nie geben, schon allein, weil wir sterblich sind und Kräften ausgesetzt, die wir nicht steuern können.
Sowohl der Wunsch als auch die Forderung, gesund zu bleiben, ist also illusorisch und nährt letztlich ein illusionistisches Weltbild bzw. leugnet die Realität. Obendrein wird der Mensch unter Druck gesetzt, dem der Satz jeweils gilt. Das ist besonders im Rahmen der derzeitigen und nach wie vor von Angst und Profitgier gesteuerten Impfkampagne der Fall, die die Menschen dazu bringen will, sich gegen die Erkrankung namens Covid19 impfen zu lassen.

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Was immer in diesen Schreckenszeiten geschieht: es kommt der Tag, an dem wir „wieder den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem, der Unrecht tut, zwischen dem, der Gott dient und dem, der ihm nicht dient“ (Mal 3, 18). Diese Ansage sollte uns beruhigen, auch wenn uns der Wind des Wandels – in diesem Fall zum Schlechteren! – noch so heftig ins Gesicht bläst. Die Scheidung der Geister verläuft genau an der genannten Schnittstelle: zwischen denen, die die Menschenwürde mit den Füßen treten und denen, die sie achten; zwischen denen, die sich im liebevollen Gegenwärtigsein üben und denen, die nichts merken wollen, sich immer nur anpassen, achtlos und unaufmerksam dahinleben, nicht hören, nicht reden, nicht laut aufschreien ob allen Unrechts; zwischen denen, die wachsam sind und denen, die schlafen…
Ihnen droht am Ende – und das Ende ist wahrlich nicht in unserer Hand sondern in der Hand von יהוה ICHBINDA! – der Tag, der kommt: „der brennt wie ein Ofen: Da werden alle Überheblichen und Frevler zu Spreu, und der Tag, der kommt, wird sie verbrennen, spricht der Herr der Heere. Weder Wurzel noch Zweig wird ihnen bleiben“ (Mal 3, 19).

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Jesus sagt in Joh 4, 24: πνεῦμα ὁ θεός (pneuma ho theos), „Geist ist Gott“.
Geist ist vor der Materie. Aus ihm ist geht sie hervor. Sie ist in geistiger Form in ihm enthalten – unendlich wie er. Sie stülpt sich aus ihm heraus bzw. er stülpt sich in sie aus. In einer kontinuierlich anhaltenden Bewegung. Materie ist unendliche Ausstülpung des Geistes. Bei dieser Ausstülpung entsteht zugleich der Ur-Laut, das Schöpfungswort, das sie hervorbringt. Altmenschen hören ihn. Wer ihn hört, kann ihn auch nachahmen.
Während aller Geist sich „materialisiert“, unendlich Form wird, vergeistigt sich wiederum alle Form und wird leer von Materie, wird unendlich Leere.

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Selten habe ich das Jahr über so viele schwangere Frauen und junge Mütter (und Väter!) mit kleinen Kindern gesehen wie in diesem 2. Jahr der sog. Corona-Pandemie. Das ist ein gutes Zeichen.

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100

Heute beginnt die 2. Synodalversammlung des Synodalen Weges der Katholischen Kirche in Deutschland.
Die für diesen 30. September vorgesehenen liturgischen Texte (u.a. Mt 13, 47-52 zum Gedenktag des hl. Kirchenlehrers Hieronymus und Lk 10, 1-12 für den Donnerstag der 26. Woche im Jahreskreis B) nehmen das „Ende der Welt“ in den Blick, wenn „die Engel kommen und die Bösen von den Gerechten trennen“ werden.

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Auf der politischen Bühne erschien dieBasis im Sommer der Großen Verwirrung MMXX und wurde für viele zu einem Zeichen der Hoffnung.

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