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Das naturwissenschaftlich-technologische Paradigma ist mit aller Macht dabei, sich durchzusetzen und in den Köpfen der Menschen zu etablieren. Weil es aufs engste mit dem Finanzkapitalismus verflochten ist, scheuen seine Ideologen dabei weder propagandistische Kosten noch Mühe. Es wird das „framing“ oder „mind-set“ des „New Normal“ und sich alles öffentliche Denken unterwerfen wie einst das religiös-theologische es getan hat. Wie dieses tritt es mit einem totalitären Wahrheitsanspruch auf.
Gerade heute zeigt es sich zum Beispiel darin, dass sich hierzulande 150 marktführende Unternehmen zusammengeschlossen haben, um für das Impfen zu „werben“. Diese Kampagne impliziert letzten Endes das Axiom, dass der naturwissenschaftlich-technologische Ansatz „objektive“ Ergebnisse zu Tage fördert. Ein überwunden geglaubter Absolutismus tritt darin wieder in Erscheinung und versucht, die Menschen von neuem zu verblenden. Dabei wissen wir doch schon längst – und nicht zuletzt eben gerade durch naturwissenschaftlich-physikalische Forschung –, dass jede Erkenntnis sowohl objektive als auch subjektive Anteile enthält, dass es mithin rein objektive Erkenntnisse nicht gibt, sondern vielmehr alle Erkenntnis von vorgängigen Interessen bestimmt ist.
Am Beispiel der derzeitigen sog. Pandemie lassen sich, wie inzwischen ja hinlänglich bekannt sein dürfte, zahlreiche Interessen diagnostizieren, die vor allem den naturwissenschaftlich-technologischen, politischen und medialen Umgang mit diesem globalen Phänomen in jeder Hinsicht definieren. Sie lassen sich hauptsächlich auf oligarchische Finanz- und Machtinteressen zurückführen.
Für unser aller Kopfkino wird uns zur Verschleierung dieser Interessen auf allen öffentlichen Kanälen in Dauerschleife der Film „Eure Gesundheit in der schlimmsten Pandemie aller Zeiten“ oder so ähnlich vorgeführt.

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Voltaire’s Ausspruch auf dem heutigen Abreißkalenderblatt: „In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon wieder ein Irrsinn für mich“ erinnert mich an das Diktum von Theodor W. Adorno: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“. Es hat uns in den Nach-68-er-Jahren begleitet, als wir uns begeistert die Kritischen Theorien der Frankfurter Schule zu eigen gemacht haben…

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Wir Männer würdigen die Frauen viel zu wenig. Sie haben einen von unserem völlig verschiedenen Zugang zur Wirklichkeit, zum Leben, zur Natur, zu G’tt. In ihnen, nicht in uns wächst neues Menschenleben heran, wenn sie es denn wollen.

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Jesus war ein begnadeter Heiler.
Die Menschen seiner Zeit und seines von den Römern ausgebeuteten Volkes (wie auch anderer Völker ringsum) waren in den entscheidenden Grundeigenschaften ihres Lebens extrem geschwächt: im Vertrauen, in der Zuversicht und in der Zusammengehörigkeit. Viele waren verelendet und krank. Armut, Unterdrückung und Unfreiheit rauben den Menschen damals wie heute ihre Vitalität und Resilienz, ihre Lebensfreude und ihre Kreativität.

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